Glossar



A

Agilität

In der Software-Entwicklung bezeichnet Agilität (abgeleitet aus dem lateinischen Wort für „beweglich“) ein Verfahren, schrittweise („inkrementell“) und in sich wiederholenden Einheiten („iterativ“) sowie in sich selbst organisierenden, offenen Teams vorzugehen.

Asset Allocation

Die Aufteilung eines Vermögens auf verschiedene Anlageinstrumente. Unternehmen stellen so ihr Beteiligungsportfolio zusammen. Die Gruppe Deutsche Börse optimiert ihre Beteiligungsstruktur, indem sie sich an Unternehmen beteiligt, die strategisch ins Portfolio passen, und Beteiligungen abstößt, für die das nicht oder nicht mehr zutrifft.

B

Big Data

Technische Bezeichnung für Datenpakete, die so groß sind, dass sie nicht mehr regulär verarbeitet werden können. Big Data werden z. B. maschinell nach Mustern und Wiederholungen durchsucht, die danach mit bestimmten Ereignissen korreliert werden. Aus diesen Konstellationen können u. a. Voraussagen und „Frühwarnsysteme“ werden.

Blockchain

Öffentliches Transferprotokoll, ursprünglich für den Handel der digitalen Währung Bitcoin entwickelt; besteht im Kern aus einem elektronischen, dezentralisierten Register aller Transaktionen, das offenliegt und sich laufend mit einander validierenden Transaktionen („Blocks“) fortschreibt. Die Gruppe Deutsche Börse hat im November 2016 gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank einen Blockchain-Prototyp für die Wertpapierabwicklung vorgestellt. Außerdem beteiligt sich die Gruppe an Blockchain-Pionier Digital Asset Holdings LLC.

Börse 4.0

Börse 4.0 besteht aus drei Hauptsäulen: der umfassenden Nutzung und Auswertung von Daten (Data & Analytics), einer führenden Technologieplattform, einem neuen digitalen Ökosystem. So unterstützt sie langfristig Wachstum entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Gruppe Deutsche Börse.

C

C7

IT-Infrastruktur von Eurex Clearing, die die Abwicklung von börsennotierten und OTC-Produkten (sowohl für Derivate als auch für den Kassamarkt) auf einer einheitlichen Architektur realisiert. Kunden werden beim Clearing durch verschiedene geschäfts- und EMIR-konforme Segregationsmodelle unterstützt, basierend auf konfigurierbaren Kontenstrukturen. C7® ist Teil der 7 Market Technology®.

CCP

Central Counterparty (deutsch: zentrale Gegenpartei, zentraler Kontrahent, Clearinghaus). Institution, die nach Abschluss eines Handelsgeschäfts rechtlich als Käufer oder Verkäufer zwischen die handelnden Parteien tritt, gegenläufige Verpflichtungen aufrechnet (Netting), das Ausfallrisiko einer Vertragspartei absichert (Margining und Collateralisation) sowie alle für die finale Abrechnung notwendigen Prozessschritte (Clearing) durchführt.

CEINEX

China Europe International Exchange. 2015 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen der Shanghai Stock Exchange, der Deutschen Börse und der China Financial Futures Exchange. Der Marktplatz ist die erste und einzige autorisierte Handelsplattform für Finanzinstrumente in Renminbi (RMB) außerhalb Chinas.

Clearing

Abrechnung (Auf- und Verrechnung) von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Wertpapier- und Termingeschäften (Netting) mit dem Ziel eines effizienten Risikomanagements. So werden Risikopositionen reduziert. Dazu kommt die Ermittlung der bilateralen Nettoschuld von Käufer und Verkäufer. Zentrales Clearing erfolgt über einen CCP.

Cloud Computing

Die Cloud bietet eine skalierbare und flexible Infrastruktur mit einem hohen Grad an Automatisierung. Über sie sind technische Ressourcen für verschiedenste Anwendungen kurzfristig verfügbar. Durch eine effiziente Nutzung von Rechenleistung sowie einfache Connectivity birgt sie erhebliche Kostenvorteile. Für Börsen stellen sich besondere Anforderungen hinsichtlich Datensicherheit und regulatorische Rahmenbedingungen.

Collateral

Sicherheiten, insbesondere Geld oder Wertpapiere wie Anleihen und Aktien, die zur Abdeckung einer festgelegten Sicherheitenanforderung (Margin) hinterlegt werden. Die Hinterlegung von Sicherheiten wird als „Collateralisation“ bezeichnet.

Content Lab

Innovationslabor, in dem die Gruppe Deutsche Börse neue Ideen basierend auf der Analyse und Verarbeitung von Daten entwickelt, testet und zur Marktreife führt – u. a. Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz. Das Content Lab wurde Mitte 2016 ins Leben gerufen mit dem Konzept einer Art Denkfabrik. Es wird ab März 2017 zu einem „Data & Analytics Centre“ ausgebaut.

CRD IV/CRR

Capital Requirements Directive IV und Capital Requirements Regulation (CRR II-Paket). Das CRR II-Paket ist die vierte Überarbeitung der 2006 eingeführten Kapitaladäquanzrichtlinie (CRD) für Kreditinstitute und Wertpapierfirmen. Oberstes Ziel der CRD ist es, die Widerstandsfähigkeit des europäischen Bankensystems zu stärken, indem sichergestellt wird, dass die einzelnen Institute über eine quantitativ und qualitativ ausreichende Kapitalbasis verfügen.

CSD

Central Securities Depository (deutsch: Zentralverwahrer, Wertpapiersammelbank). Die Clearstream Banking AG fungiert u. a. als staatlich anerkannte deutsche Wertpapiersammelbank im Sinne des Depotgesetzes. Für in- und ausländische Wertpapiere bietet sie umfangreiche, dem Handel nachgelagerte Dienstleistungen an, zum einen als Zentralverwahrer für girosammelverwahrfähige Wertpapiere und zum anderen als Zwischenverwahrer für sonstige Wertpapiere.

CSDR

Central Securities Depository Regulation (deutsch: Regulierung für Wertpapierzentralverwahrer). Die CSDR führt zu einer Harmonisierung der Wertpapierabwicklungssysteme und der Aufsichtsregeln für Zentralverwahrer in Europa.

Cyber-Attacke

Gezielter Angriff auf eine IT-Infrastruktur von außen. Auf Finanzdienstleister finden viele Angriffe statt; daneben stehen auch Regierungen und die öffentliche Verwaltung im Mittelpunkt des kriminellen Interesses.

D

DB1 Ventures

Im Juni 2016 gegründeter Corporate Venture Capital-Arm der Gruppe Deutsche Börse. Ziel von DB1 Ventures ist es, richtungsweisenden Unternehmen aus dem Branchenumfeld Kapital zur Verfügung zu stellen, damit sie Ideen entwickeln und Wachstum schaffen können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Fintech-Unternehmen in der Anfangs- und Wachstumsphase.

Deutsche Börse Venture Network

Plattform, auf der junge, innovative Wachstumsunternehmen im vorbörslichen Bereich und internationale Investoren zusammenfinden. Seit der Gründung im Juni 2015 wurden darüber mehr als 1 Mrd. € für innovative Ideen aktiviert; Ende September 2016 ist das erste Unternehmen aus dem Netzwerk an die Börse gegangen. Venture Match ist ein 2016 neu eingeführter Vermittlungsservice des Deutsche Börse Venture Network®, der Investoren und teilnehmende Unternehmen zusammenbringt.

Devisen

Forderungen auf ausländische Währungen. Sie können aus Guthaben oder Schecks auf ausländische Währungen bestehen.

Distributed Ledger

Ein öffentliches Kontobuch, das es ermöglicht, Transaktionen von Nutzer zu Nutzer aufzuzeichnen und zu verifizieren. Die Blockchain ist der Distributed Ledger, der den Transaktionen in der virtuellen Währung Bitcoin zugrunde liegt. Anwendungen mit weiteren Transaktionsgegenständen sind in der Entwicklung.

E

EMIR

European Market Infrastructure Regulation. Die Verordnung zur Regulierung von OTC-Derivaten, zentralen Kontrahenten (CCPs) und Transaktionsregistern hat zum Ziel, die Sicherheit und Integrität innerhalb des außerbörslichen Derivatemarktes durch die Förderung von Transparenz und Reduzierung der Risiken zu erhöhen. Die Regulierung führt zu diesem Zweck u. a. die Clearingpflicht für zum Clearing geeignete OTC-Derivatekontrakte und Maßnahmen zur Reduzierung des Gegenparteiausfallrisikos und des operationellen Risikos für nicht über CCPs verrechnete OTC-Derivate sowie eine Meldepflicht für alle Derivate ein. Ferner legt die Regulierung allgemeine Anforderungen für CCPs und Transaktionsregister fest.

ESG-Kriterien

ESG = Environment, Social, Governance (deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Die Zusammensetzung von ESG-Indizes wie dem STOXX®ESG Global Leaders Index folgt diesen drei Auswahlkriterien.

ETP

Exchange Traded Product. ETPs umfassen Exchange Traded Funds (ETFs), Exchange Traded Commodities (ETCs) für den börslichen Handel mit Rohstoffprodukten und Exchange Traded Notes (ETNs), börslich gehandelte Inhaberschuldverschreibungen.

F

Fintech

Kurzwort für „Financial Technology“ (deutsch: Finanztechnologie). Das Wort Fintech bezeichnet neuartige Lösungen von Anwendungssystemen, die eine Neu- oder Weiterentwicklung im Finanzdienstleistungsbereich darstellen.

FX

Foreign Exchange (deutsch: Fremdwährung). Devisen

G

Global Liquidity Hub

Integrierte Lösung für das Risiko- und Liquiditätsmanagement, die Geschäftsfeld GSF der Gruppe Deutsche Börse angesiedelt ist. Der Global Liquidity Hub bietet integrierte Dienstleistungen in den Bereichen Wertpapierleihe und Sicherheitenmanagement (Collateral Management) für eine Reihe von Anlageklassen an, darunter festverzinsliche Wertpapiere und Aktien. Über den Global Liquidity Hub können Kunden u. a. ihre Margin-Verpflichtungen gegenüber zentralen Clearinghäusern erfüllen und weltweit Exposures abdecken.

I

ICSD

Internationaler CSD

IPO

Initial Public Offering (deutsch: Börsengang). Bei einem IPO bietet ein Unternehmen Aktien erstmalig öffentlich an und geht damit an die Börse.

ISA Direct

ISA = Individual Segregated Account (deutsch: individuelles Clearingkonto). ISA Direct richtet sich an kleine und mittelgroße Kreditinstitute, Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen, Pensionsfonds und Investmentfonds und ist ein Service für Buy-Side-Kunden, mit dem diese zu direkten Teilnehmern bei Eurex Clearing werden. Dadurch können sie ihr Gegenparteikreditrisiko deutlich reduzieren. Es wird bereits für Repo-Transaktionen sowie für außerbörslich gehandelte Zinsswap-Transaktionen angeboten; eine Erweiterung auf Dienste zur Wertpapierleihe sowie börsengehandelte Derivatetransaktionen ist geplant.

K

Kapitalmarktunion

Die Kapitalmarktunion ist eine Leitinitiative der Europäischen Kommission. Oberstes Ziel dieser Initiative ist die Förderung der Wirtschaft innerhalb der EU durch eine Stärkung der Rolle der Kapitalmärkte und eine verbesserte Finanzmarktintegration. Nähere Informationen zur Kapitalmarktunion finden Sie im Internet (www.deutsche-boerse.com).

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) beschreibt den Versuch, Funktionen der menschlichen Intelligenz mit Hilfe von Rechenoperationen zu simulieren.

L

Latenz

Zeitliche Verzögerung, z. B. bei der Übermittlung von Marktdaten. Der Ausdruck „Low Latency“ bezeichnet somit Prozesse, die mit minimaler zeitlicher Verzögerung ablaufen. Im Content Lab der Gruppe Deutsche Börse werden u. a. Low Latency-Produkte entwickelt.

Liquidität

Marktsituation, bei der ein Wertpapier auch in größeren Mengen ohne größere Preissprünge ver- und gekauft werden kann. Wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Marktqualität im Wertpapierhandel und damit ein entscheidender Faktor im Wettbewerb der Marktplätze.

Listing

Börsennotierung eines Wertpapiers bzw. von Wertpapieremittenten. An der Börse Frankfurt können Emittenten zwischen vier Transparenzstandards für ihr Listing wählen: Prime Standard, General Standard, Scale und Basic Board.

M

Machine Learning

Der Begriff bezeichnet die Auswertung von Mustern und „Erfahrungen“ durch Rechner, sodass ein lernendes System entsteht, das nicht auf programmierte Reaktionen festgelegt ist, sondern fortlaufend neue Daten einbeziehen und verarbeiten kann.

MAR

Market Abuse Regulation. EU-Verordnung zur Bekämpfung von Marktmissbrauch. Die neue MAR soll zur Verbesserung der Marktintegrität und zur Stärkung des Anlegerschutzes beitragen. Das bestehende Regelwerk wird hierzu auf neue Handelsplätze, Finanzinstrumente und Handelsstrategien ausgedehnt und findet künftig auch auf Transaktionen Anwendung, die außerhalb regulierter Märkte (OTC) stattfinden. Die Gruppe Deutsche Börse verfügt über bewährte Verfahren zur Überwachung des Handelsgeschehens und begrüßt daher, dass europaweit einheitliche Vorschriften für die Bekämpfung von Marktmissbrauch und Insiderhandel geschaffen werden. Die neuen Regelungen traten im Juli 2016 in Kraft.

Margin

Sicherheitenanforderung, die ein CCP für alle Geschäftsarten ermittelt, wo dieser als zentraler Kontrahent agiert, um Risiken aus offenen Positionen im Falle der Insolvenz eines Teilnehmers zu decken.

MiFID

Markets in Financial Instruments Directive. EU-Richtlinie, die den Rechtsrahmen für das Erbringen von Wertpapierdienstleistungen im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten (wie Vermittlung, Beratung, Handel, Portfolioverwaltung, Übernahme von Emissionen) bildet. Sie gilt für Banken und Wertpapierfirmen sowie für Betreiber von geregelten Märkten (u. a. Börsen). Ziel ist die Förderung der Integration, Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz der EU-Finanzmärkte.

MiFID II

Bezeichnung für die Überarbeitung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID). Die überarbeitete Richtlinie trat im Juni 2014 in Kraft und wird ab Januar 2018 zur Anwendung kommen. Die Richtlinie enthält Regeln zur Zulassung und Tätigkeit von Wertpapierfirmen – insbesondere für sog. Market Maker (Liquiditätsspender) und Teilnehmer am algorithmischen Handel – und regulierten Handelsplätzen, Vorkehrungen zur Festlegung und Überwachung von Positionslimits bei Warenderivaten sowie Vorgaben für Datenbereitstellungsdienste.

MiFIR

Markets in Financial Instruments Regulation. EU-Verordnung, die die Richtlinie MiFID II ergänzt und ab Januar 2018 zur Anwendung kommen wird. Umfassende Berichtspflichten sollen die Transparenz im Aktien-, Anleihen- und Derivatebereich erhöhen und Schlupflöcher bei außerbörslichen Transaktionen schließen. Die Einführung einer Handelsplatzpflicht für Aktien und Derivate sorgt dafür, dass künftig mehr Transaktionen über regulierte Handelsplätze ausgeführt werden. Das neue Regelwerk enthält auch Vorgaben für den Zugang zu zentralen Gegenparteien, Handelsplätzen und Benchmarks sowie Bestimmungen, die die Aktivitäten von Unternehmen aus Drittstaaten regeln.

O

OTC

Over the counter (deutsch: außerbörslich). Bezeichnung für Transaktionen zwischen zwei oder mehr Handelspartnern, die nicht auf einem regulierten Markt ausgeführt werden.

P

Pre-IPO

Deutsch: vorbörslich. Phase, in der sich junge Wachstumsunternehmen auf den Börsengang vorbereiten.

R

Regtech

Kurzwort für „Regulatory Technology“ (deutsch: regulatorische Technologie). Technologie, die speziell zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen weltweit entwickelt wurde.

Repo

Kurzwort für „Repo-Geschäft“ („repurchase transaction“, deutsch: Pensionsgeschäft). Verkauf eines Wertpapiers mit gleichzeitiger Vereinbarung eines Termins für den Rückkauf. Repo-Geschäfte werden v. a. zwischen Banken abgeschlossen. Sie beschaffen sich dadurch vorübergehend liquide Mittel.

Robo-Advisor

Elektronisches System, das automatisiert Portfolios für die Vermögensanlage zusammenstellt, z. B. aufgrund eines zuvor ermittelten Risikoprofils des Nutzers. Robo-Advisory ist einer der bedeutsamsten Zweige der Fintech-Szene.

S

Scale

Neues Börsensegment an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB®) seit dem 1. März 2017, das den Zugang zu Investoren und Wachstumskapital für kleine und mittlere Unternehmen verbessern soll. Als Segment im Freiverkehr, also im börsenregulierten Markt, ersetzt Scale den Entry Standard für Aktien und Unternehmensanleihen. Für die Einbeziehung müssen Unternehmen Mindestgrößen bei definierten Kennzahlen erfüllen und mit einem sog. Deutsche Börse Capital Market Partner zusammenarbeiten. Ebenfalls verpflichtend sind die von der Deutschen Börse beauftragten und bezahlten Research-Reports.

Settlement

Abwicklung, d. h. Abschluss und Erfüllung eines Finanzgeschäfts. Übertragung der gehandelten Papiere und des Geldes vom Verkäufer auf den Käufer und umgekehrt. Innerhalb der Gruppe Deutsche Börse übernimmt Clearstream diese dem Handel nachgelagerte Aufgabe.

T

360T

Plattform für den außerbörslichen Handel von Finanzinstrumenten wie Devisen, Geldmarktprodukten und Zinsen.

T2S

TARGET2-Securities. Plattform für die Wertpapierabwicklung in Zentralbankgeld. Mit T2S können Banken die Kosten der grenzüberschreitenden Wertpapierabwicklung reduzieren und Sicherheiten bündeln. Clearstream migrierte im Februar 2017 auf das T2S-System. „TARGET“ steht für „Trans-European Automated Real-Time Gross Settlement Express Transfer System“.

T7

IT-Architektur, die die Grundlage für die Handelssysteme der Terminbörsen der Gruppe Deutsche Börse (Eurex Exchange) bildet. Sie wird auch bei der BSE, die Bombay Stock Exchange, eingesetzt. T7® gründet sich auf eine Hochleistungs-Messaging-Architektur, die minimale Latenz bei höchster Zuverlässigkeit bietet. T7 ist Teil der 7 Market Technology®.

U

Underlying

Basiswert eines daraus abgeleiteten Finanzinstrumentes, z. B. einer Anleihe auf DAX®

V

Volatilität

Maß für die Intensität der Schwankungen eines Wertpapierkurses oder eines Index um den eigenen Mittelwert in einem bestimmten Zeitraum

W

Wertpapierleihe

Übertragung von Wertpapieren eines Verleihers gegen ein Entgelt sowie in der Regel gegen Sicherheiten unter der Bedingung, dass der Entleiher die Wertpapiere in derselben Art, Qualität und Menge an den Verleiher zum Ende einer vereinbarten Frist zurückgibt.